Als Fußgänger sicher durch die dunkle Jahreszeit

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Im Jahr 2011 hat die Zahl der getöteten Fußgänger besonders stark zugenommen, und zwar um nahezu ein Drittel. Warum Fußgänger im Herbst und Winter besonders gefährdet sind und wie sie sich vor Verkehrsunfällen schützen können.

(verpd) Insgesamt kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr 614 Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben, das waren 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa die Hälfte der Getöteten, nämlich 305 Personen, war über 65 Jahre alt. Besonders gefährlich ist es für Fußgänger im Herbst und Winter, da hier die Straßen- und Sichtverhältnisse oft ein erhöhtes Unfallrisiko sind.

Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern werden nach Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes überwiegend von motorisierten Verkehrsteilnehmern verursacht. Das ist auch erklärbar, denn in der Herbst- und Winterzeit sind Regen, Schnee, Nebel, schlechte Sicht durch verschlissene Scheibenwischer oder blendende Scheinwerfer eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Durch trübe oder dunkle Sichtverhältnisse werden Fußgänger von Fahrzeugführern oft nicht rechtzeitig erkannt. Zudem sorgen eisglatte oder durch nasses Laub rutschige Straßen für längere Bremswege bei den Fahrzeugen.

Reflektoren sorgen für eine bessere Sicht

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) empfiehlt deshalb Fußgängern jeden Alters, in der dunklen Jahreszeit durch helle Kleidung, möglichst mit retroreflektierenden Bestandteilen, für eine gute Sichtbarkeit zu sorgen.

Besondere Vorsicht ist für Fußgänger beim Überqueren von Straßen angesagt. Schulkinder sollten nach Möglichkeit nur Schulwege verwenden, bei denen keine Fahrbahnen überquert werden müssen. Ist das nicht realisierbar, sollte der Straßenseitenwechsel möglichst nur an Ampeln und Zebrastreifen erfolgen. Anderenfalls sollten Kinder vor der Überquerung gut zu sehen sein und auf keinen Fall zwischen Sichthindernissen wie geparkten Autos oder Lkws stehen.

Ungefährlichen Schulweg wählen

Schulwege, bei denen keine Gehwege vorhanden sind, sollten von jüngeren Kinder niemals ohne Begleitung genutzt werden. Doch auch wenn Schüler schon älter sind oder sie von Erwachsenen begleitet werden, ist es wichtig, immer links am Fahrbahnrand zu gehen. So können sie die Autos sehen, die ihnen entgegenkommen, und bei Gefahr ausweichen.

Alle Fahrzeugführer sollten im Herbst und Winter noch mehr Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer nehmen und Geschwindigkeiten an die Sicht-, Witterungs- und Fahrbahnverhältnisse anpassen, so der DVR.

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