Damit im Alter das Geld reicht

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Wie wichtig eine Betriebsrente bereits in der heutigen Rentengeneration ist, zeigt eine aktuelle Studie.

(verpd) Die gesetzliche Rente bildet zwar immer noch die wichtigste Einkommensquelle der heutigen Rentner. Doch einige gleichen bereits heute einen Teil der Einkommenslücke zwischen der gesetzlichen Rente und ihrem bisherigen Einkommen durch eine Leistung aus der betrieblichen Altersversorgung aus.

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ist derzeit bei vielen Rentnern die einzige Einkommensquelle. Dies zeigt die Untersuchung zur Alterssicherung in Deutschland des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), die schwerpunktmäßig die verschiedenen Systeme der Altersvorsorge betrachtet.

Westdeutsche Frauen haben weniger als 600 Euro gesetzliche Rente

Demnach beziehen 67 Prozent der westdeutschen Frauen ausschließlich eine Rente aus der GRV als eigene Versorgungsleistung. In Ostdeutschland betrifft das 88 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen. Bei westdeutschen Männern haben dagegen nur 42 Prozent ausschließlich eine gesetzliche Rente zur Verfügung.

Insgesamt erhielten 2011 westdeutsche Männer ab 65 Lebensjahren im Durchschnitt 1.242 Euro Brutto-Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Bei den ab 65-jährigen Frauen waren es nur 563 Euro. In Ostdeutschland belief sich die Durchschnittsrente bei den Männern der gleichen Altersgruppe auf 1.219 Euro und bei den Frauen auf 805 Euro.

Zunahme von Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung

Zwar beziehen mit 43 Prozent nicht einmal die Hälfte der Rentner in den alten Bundesländern eine Leistung aus der betrieblichen Altersversorgung (bAV), bei den Rentnerinnen in Westdeutschland ist es gerade einmal jede Zehnte, doch qualitativ ist die bAV sehr wohl bedeutend.

Frauen erhalten aus der bAV im Durchschnitt 226 Euro und gleichaltrigen Männern sogar 577 Euro monatliche Leistungen. Die Witwenrenten aus der bAV liegen bei 291 Euro.

In den neuen Ländern ist die bAV in Bezug auf bereits laufende Renten zwar noch eine zu vernachlässigende Größe, da diese erst seit einigen Jahren dort angeboten wird, in Zukunft ist dort jedoch mit einem Anstieg der Leistungsempfänger zu rechnen: 2007 hatten bereits 35 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Anwartschaften auf bAV-Leistungen erworben.

Sinkendes Rentenniveau für die künftige Rentnergeneration

Das Sicherungsniveau vor Steuern – das prozentuale Verhältnis der Höhe der gesetzlichen Altersrente eines Standardrentners mit 45 Jahren Durchschnittsverdienst gegenüber dem Einkommen eines Durchschnittsverdieners – liegt aktuell bei rund 49 Prozent. Experten erwarten bis zum Jahr 2030 eine Herabsetzung auf nur noch 43 Prozent. Im Rentenversicherungs-Bericht 2012 der Bundesregierung ist diesbezüglich zu lesen:

„Die aus Gründen der Generationen-Gerechtigkeit erforderliche Absenkung des Sicherungsniveaus vor Steuern macht deutlich, dass die gesetzliche Rente zwar auch zukünftig die zentrale Säule der Altersversorgung bleiben wird, aber alleine nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Alter fortzuführen.

In Zukunft wird der erworbene Lebensstandard nur erhalten bleiben, wenn die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die staatliche Förderung genutzt werden, um eine zusätzliche Vorsorge aufzubauen. Eine zukunftsfeste Altersvorsorge muss auf drei Säulen ruhen: der gesetzlichen Rente, der privaten und der betrieblichen Vorsorge."

Beratung vom Fachmann

Für den Einzelnen heißt das, dass neben der gesetzlichen Rentenversicherung also auch eine zusätzliche private und betriebliche Altersversorgung notwendig sind, damit er im Rentenalter seinen bisherigen Lebensstandard halten kann.

Um eine individuell passende Altersvorsorge angemessen zu planen, ist es grundsätzlich wichtig zu wissen, wie groß die individuelle Rentenlücke – also die Differenz zwischen dem letzten Nettogehalt und der gesetzlichen Rente – sein wird.

Wir Versicherungsexperten helfen bei der Berechnung der persönlichen Rentenlücke und bei Fragen zur richtigen Höhe und der passenden Form einer sinnvollen Altersvorsorge, sowie zur optimalen Nutzung von staatlichen Altersvorsorge-Förderungen, weiter. Auch bei Fragen zur betrieblichen Altersversorgung sind wir die richtigen Ansprechpartner.

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