Altersvorsorge: Viele sind sich unsicher

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Wie sich die Finanzkrise auf das Vorsorgeverhalten der einzelnen Bürger auswirkt, zeigen mehrere aktuelle Studien.

Die Bundesbürger tun sich schwer mit ihrer Altersvorsorge. Etwa die Hälfte traut sich nicht zu, die eigene Altersvorsorge einzuschätzen. Das liegt zum einen an der Staatsschuldenkrise und an der Unsicherheit an den Märkten. Zum anderen beschäftigen sich viele nach wie vor nicht mit dem Thema. Dies zeigen aktuelle Studien zum Vorsorgeverhalten.

Wie sieht meine finanzielle Absicherung im Alter aus? Diese Frage zu beantworten, trauen sich immer weniger Bundesbürger zu. Lediglich die Hälfte meint, genau zu wissen, wie es im Ruhestand um die eigenen Finanzen steht, hat eine Umfrage des Marktforschungs-Instituts TNS Infratest ergeben, die von einer Bausparkasse in Auftrag gegeben wurde.

Am schwersten tun sich mit der Vorhersage diejenigen, deren Ruhestand noch am weitesten entfernt liegt, wie die Befragung ergab. Von den unter 29-Jährigen trauen sich nur 18 Prozent zu, eine begründete Aussage zu treffen, wie gut oder schlecht sie im Alter einmal abgesichert sein werden.

Altersvorsorge für viele kein Thema

Dagegen sind es bei den 30- bis 49-Jährigen bereits 38 Prozent. Bei den über 50-Jährigen liegt der Wert mit 72 Prozent am höchsten. Sie haben damit meist recht genaue Vorstellungen von der späteren Finanzlage. Dass viele Bürger sich nicht zutrauen, ihre Vorsorgesituation einzuschätzen, könnte einerseits mit der derzeit extrem unsicheren wirtschaftlichen Lage zusammenhängen.

Andererseits spiegelt die Unsicherheit auch die Tatsache wider, dass sich die meisten zu wenig mit dem Thema Vorsorge beschäftigen, wie eine aktuelle, repräsentative Umfrage eines Versicherers zeigt. Danach hat sich nur jeder dritte Befragte intensiv mit seiner Altersvorsorge auseinandergesetzt. Das ist gegenüber 2011 nochmals ein Rückgang um drei Prozentpunkte. 39 Prozent der Befragten haben sich dagegen bisher kaum mit diesem Thema beschäftigt – vier Prozentpunkte mehr als letztes Jahr.

Was die Höhe der notwendigen Vorsorge angeht, ist die Unsicherheit ebenfalls groß. Gut jeder Dritte (34 Prozent) kann darüber keine Aussage treffen. 29 Prozent schätzen den Bedarf mit elf bis 20 Prozent recht hoch ein.

Sparer und Nichtsparer fast gleichauf

Dass in unsicheren Zeiten der Trend zum Sparen zunimmt, bestätigt die aktuelle Sommerumfrage vom Verband der Privaten Bausparkassen e.V., die zum 45. Mal von TNS Infratest durchgeführt wurde. Zwar gibt es immer noch etwas mehr Nichtsparer (51 Prozent) als Sparer. Doch der Anteil der Sparer steigerte sich immerhin um 4,6 Prozentpunkte.

Bei den Sparmotiven gibt es einen neuen Spitzenreiter. Das Motiv Altersvorsorge liegt derzeit mit 64,7 Prozent klar vor der bisherigen Nummer eins, dem Konsum, den 56 Prozent als Spargrund angeben. Wohneigentum folgt mit 51 Prozent auf dem dritten Platz. Insgesamt ist die Sparneigung etwas gestiegen. Das zeigt der Sparklima-Index, der von -5,2 auf -4,1 gestiegen ist. Dieser Index gibt an, wie sich das Verhältnis derjenigen, die künftig mehr sparen wollen, zu denen, die weniger sparen wollen, verändert.

Für alle, die genau wissen möchten, wie hoch die eigene gesetzliche Altersrente sein wird und ob dann eine Finanzlücke im Vergleich zum bisherigen Einkommen besteht, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit uns Versicherungsexperten. Wir können nicht nur genaue Berechnungen durchführen, sondern bei einem bestehenden Vorsorgebedarf auch die passenden Vorsorgelösungen entsprechend der jeweils persönlichen und finanziellen Lage aufzeigen.

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