Starker Anstieg bei Schülerrenten

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Die gesetzliche Unfallversicherung meldet für 2012 einen Rückgang der Schülerunfälle. Allerdings erhielten letztes Jahr mehr Schüler eine Unfallrente als noch im Jahre 2011.

(verpd) Die Bilanz der gesetzlichen Unfallversicherung weist für das Jahr 2012 weniger meldepflichtige Schülerunfälle aus. Deutlich öfter wurden dagegen neue Schülerunfallrenten gezahlt.

Schüler sind bei Unfällen, die während einer Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Unterricht und dem Schulbesuch passieren oder die sich auf dem Hin- beziehungsweise Heimweg zur Unterrichtsstätte ereignen, gesetzlich unfallversichert.

Insgesamt gab es laut Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 1,34 Millionen meldepflichtige Schülerunfälle. Wie aus der Bilanz hervorgeht, sank die Unfallquote beim Schulbesuch um 4,1 Prozent auf 71,7 Unfälle je 1.000 Schüler. Auf dem Weg von und zu schulischen Einrichtungen verunfallten unter je 1.000 Schülern knapp 6,5 Schüler (2011: 6,7 Schüler).

Mehr Schülerunfallrenten

916 Schüler verunfallten so schwer, dass die Folgen zu einem Unfallrentenanspruch führten. Das entspricht ausgehend von 808 Renten im Vorjahr einem Anstieg von mehr als 13 Prozent.

Zwei Drittel davon waren durch Unfälle während Schulbesuchen oder des Aufenthalts in schulähnlichen Einrichtungen bedingt. Ihr Anteil wuchs um fast ein Fünftel, während aus Wegeunfällen entstandene Schülerrenten weniger stark um an die vier Prozent anstiegen. Warum die Anzahl der aus Schulunfällen resultierenden Rentenzahlungen derart zugenommen hat, beantworten die vorliegenden Kennzahlen nicht.

Umfassende Absicherung

Übrigens: Während die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen auf dem Schulweg oder während des Schulbesuches einspringt und gesetzlich vorgegebene Leistungen erbringt, zahlt eine private Kinder-Unfallversicherung sowohl bei Schul- als auch bei Freizeitunfällen. Die Höhe der versicherbaren Invaliditätsleistung, die als Kapitalsumme sowie von den vielen Versicherern auch als Rentenzahlung angeboten wird, ist frei wählbar.

Durch dieses Geld lassen sich eventuell notwendige behindertengerechte Umbaumaßnahmen ausgleichen und die finanzielle Zukunft des Kindes auch nach einem bleibenden Unfallschaden sichern. Noch umfassender ist eine Invaliditäts-Versicherung. Sie leistet eine vereinbarte Rentenzahlung, wenn das versicherte Kind infolge eines Unfalles oder auch einer Krankheit einen dauerhaften Gesundheitsschaden erleidet. Wir Versicherungsexperten helfen, den richtigen Schutz zu ermitteln.

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