Die private Krankenversicherung für Beamte.

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Beihilfe

Ab dem Zeitpunkt der Berufung in das Beamtenverhältnis sind Beamte sozialversicherungsfrei. Die Krankenversorgung der Beamten ist in den Beihilfevorschriften (BhV) geregelt. Bei Bundesbeamten regelt sich die Beihilfe nach den BhV des Bundes und bei Landesbeamten nach dem BhV der Länder. Grundsätzlich gilt in den neuen Bundesländern die Bundesbeihilfevorschrift. Hierbei ist jedoch nicht der Wohnsitz entscheidend, sondern der Sitz des Dienstherrn.

Die nach den Beihilfeleistungen verbleibenden Krankheitskosten sollten über die Private Krankenversicherung abgesichert werden. Generell sind Beamte in der privaten Pflegeversicherung versicherungspflichtig. Vorausgesetzt es liegt keine Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung (SPV) wegen einer GKV-Mitgliedschaft vor.

Altersvorsorge

Im Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) ist ihre Altersversorgung geregelt. 75% beträgt die maximale Altersversorgung der letzten ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge, die nach 40 Dienstjahren erreicht werden kann (innerhalb einer Übergangsfrist nach 35 Dienstjahren).

Beamtenanwärter

Beamtenanwärter sind die werdenden Beamten (Beamte in der Ausbildung) und dürfen sich ebenfalls privat krankenversichern. Für Beamtenanwärter gibt es spezielle Tarife in der PKV, sogannte Ausbildungstarife. Der Sold und auch die Beihilfe fallen in ihrem Fall nicht so hoch aus wie nach der Verbeamtung. Ab dem Zeitpunkt der Verbeamtung kann der Versicherte ohne erneute Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung für Beamte übergehen.

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