Kindernachversicherung in der PKV.

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Die Kindernachversicherung ist der Versicherungsschutz für ein neugeborenes Kind. Eine Kindernachversicherung ist für Neugeborene nicht nötig, wenn die Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert sind. Das Neugeborene wird im Rahmen der Familienversicherung mitversichert.

Bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) muss jedoch bei der Geburt des Kindes wenigstens ein Elternteil seit mindestens drei Monaten bei ein und derselben Privaten Krankenversicherung versichert sein. Die Aufnahme in die PKV kann innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt des Kindes beantragt werden.

Der Versicherungsschutz in der PKV beginnt im gleichen Tarifwerk Tag genau ohne Wartezeiten und Risikoprüfung unmittelbar nach der Geburt.

Im Rahmen der Nachversicherungsgarantie darf der Versicherungsschutz des Neugeborenen nicht höher oder umfassender sein als der des bereits versicherten Elternteils.

In der Pflegepflichtversicherung (PPV) beginnt der Versicherungsschutz sofort mit der Geburt, wenn die Wartezeiten in der PPV für einen Elternteil erfüllt sind.

Die Adoption eines minderjährigen Kindes steht der Geburt gleich, wobei jedoch bei einem erhöhten Risiko ein Risikozuschlag bis zur einfachen Beitragshöhe erhoben werden kann. Die genannten Regeln gelten für Voll- und Zusatzversicherung gleichermaßen.